Zu den größten Risiken von Innovationsprojekten zählen oft nicht etwa technologische Risiken („ist es technisch machbar?“) sondern das Risiko der Nutzerakzeptanz („braucht jemand den Service oder das Produkt überhaupt?“). Nutzergetriebene Innovationsmethoden wie Design Thinking und Lean Startup reagieren darauf, indem sie frühzeitig Nutzer in die Produktentwicklung einbeziehen. Jedoch stellt sich die Frage, wie dies konkret vonstatten gehen soll? Welche Prozesse und Werkzeuge sollen genutzt werden?  Design Thinking und Lean Startup haben unterschiedliche Vorstellungen davon. Was sind jedoch die theoretischen Begründungen hinter den einzelnen Vorschlägen der beiden Methoden? Gibt es eventuelle Schnittmengen, und können beide Ansätze sich eventuell gegenseitig ergänzen und bereichern?
Das Forschungsprojekt analysiert die beiden nutzergetriebenen Innovationsmethoden und vergleicht diese in einer systematischen Übersicht. Der Ansatz wurde in eine Theorie der iterativen, nutzergetriebenen Innovation („Lean Design Thinking“) überführt, die es Unternehmen, Designer/innen und Forscher/innen ermöglicht, quantitative und qualitative Elemente beider Methoden produktiv zu kombinieren, um den größtmöglichen Impact für Innovationen zu generieren.
Systematische Analyse von beiden Innovationsmethoden mit dem Ziel, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu identifizieren und eine gegenseitige Bereicherung zu erzielen.
Publikation:
Mueller, R.M., Thoring, K. (2012). Design Thinking vs. Lean Startup: A Comparison of two User-Driven Innovation Strategies. in: Proceedings of the International Research Conference of the Design Management Institute (DMI2012), Boston, USA.
Thoring, K., Mueller, R.M. (2011) Understanding Design Thinking, A Process Model based on Method Engineering. In: Proceedings of the International Conference on Engineering and Product Design Education (E&PDE), London.

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